Systemischer psychologischer Beziehungs- und Familientherapeut

Ihre Weiterbildung in Hamburg

Systemische psychologische Beziehungs- und Familientherapie

Berufliche Fortbildung mit Zukunft

  • Termine & Dauer

    Nächster Termin: 30.9.-1.10.2017, Dauer: 5 Jahre Freie Plätze vorhanden

    Alternativ: Aus- und Weiterbildung, Dauer: 4 Jahre

  • Unterricht

    >75% Praxisanteil, 12-18 Teilnehmer

  • Besonderheiten

    • Vorbereitung auf die staatliche Prüfung zur Zulassung zum Heilpraktiker für Psychotherapie, Studienbriefe, Fall-, Übungs- und Vertiefungsunterlagen, Peergroups
    • optional: freiwillige Prüfungen, Systemaufstellungen und Literaturkreis
  • Preise

    10.922,- € mit HISL-Scheck

    13.652,50 € ohne HISL-Scheck

    Finanzielle Gutschrift:
    Frühere Lehrgänge am HISL können angerechnet werden.

Beziehungs- und Familientherapie ist am HISL eine 5 jährige Weiterbildung, die so fundiert und umfassend ist, dass sie eine sehr hohe Leistung formulieren kann:

Systemische psychologische Beziehungs- und Familientherapeuten haben

  • eine tiefe und breite systemische psychologische Beratungs- und Coachingkompetenz,
  • ein fundiertes Know-How in systemisch psychologischer Mediation,
  • darauf aufbauend die Kenntnisse und Fertigkeiten der modernden systemischen psychologischen Beziehungs- und Familientherapie.
  • Wenn Sie noch keine psychotherapeutische Zulassung haben, vermitteln wir ein umfangreiches psychopathologische Wissen und die Vorbereitung zur Zulassung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.

Das HISL bietet dies auf der Grundlage von vielen Jahrzehnten systemischer psychologischer Praxis und Lehrerfahrung der Lehrtrainer. Diese Weiterbildung baut auf den Erkenntnissen der wissenschaftlich anerkannten systemischen Therapie auf und integriert dabei wichtige Grundlagen anderer therapeutischer Ansätze. Die Forschung belegt klar, dass Beziehungsdenken und -handeln gleichbedeutend mit Gesundheitsdenken und -handeln ist.

Jeder Beziehungs- und Familientherapeut kann durch sein Wirken einen Beitrag leisten, soziale, ökonomische und politische Felder und damit unsere Welt friedlicher zu gestalten.

Diese Weiterbildung bietet gute Chancen auf mehr beruflichen Erfolg und hohe persönliche Zufriedenheit.

Was bedeutet systemisch?

Systemisches Denken und Handeln

  • erfasst komplexe Wechselwirkungen
  • berücksichtigt verschiedene Umweltkontexte
  • gestaltet die Zukunft offen und unvoreingenommen
  • führt zu integrierten Lösungen

Ein wissenschaftlich anerkanntes Beratungs- und Therapieverfahren

Was macht ein systemischer psychologischer Beziehungs- und Familientherapeut?

Beziehungs- und Familienberatung zielt auf die Basis einer guten menschlichen Existenz: Dies ist der höchste Anspruch, den Beratung haben kann.

Das geht nur mit fundiertem Wissen und großem Können. Ein systemischer psychologischer Beziehungs- und Familienberater arbeitet mit Paaren, Familien, Ersatzfamilien und anderen bedeutsamen Beziehungssystemen etwa in Beruf, Organisationen und Firmen, Freizeit, etc., um eine Erweiterung von Wahrnehmungs- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Im Vordergrund der Therapie und Beratung steht – neben der Behandlung von Symptomen – das Aktivieren von Ressourcen des jeweiligen Systems und seinen Mitgliedern. Somit wird auch die Entfaltung von Potenzialen aktiv gefördert. Während des therapeutischen Prozesses werden auf diese Weise tragfähige Funktionen des Systems gefestigt und verstärkt, abgewehrtes Erleben aktiviert und neues Erleben integriert und verknüpft.

Systemische Beziehungs- und Familientherapeuten haben ein sehr großes Feld von Betätigungsmöglichkeiten. Die qualifizierte und breit angelegte Weiterbildung ist auch die ideale Voraussetzung, um

  • selbstständig in eigener Praxis zu arbeiten.
  • mit psychisch belasteten und erkrankten Menschen zu arbeiten.
  • diese Arbeit in einer Klinik, Rehaklinik oder einer Tagesklinik durchzuführen.
  • mit Ihrem systemisch psychologischen Wissen und Ihrer heilkundlichen Zulassung für Psychotherapie in den verschiedensten psychosozialen Organisationen, den Hilfswerken der großen Kirchen, in Behörden oder in sozialen Werkstätten systemisch-therapeutisch tätig werden.

Was bedeutet das für Sie?

Lehrgangsinhalte

In dieser Weiterbildung zum systemischen psychologischen Beziehungs- und Familientherapeuten vermitteln wir die Inhalte getreu unserem Motto des lebendigen Lernens mit einem hohen Praxis- und Übungsanteil und dem Vorleben humanistischer Werte.

Zusätzlich hat der systemische psychologische Beziehungstherapeut ein umfangreiches psychopathologisches Wissen. Er darf nach dem Gesetz auch psychische Erkrankungen diagnostizieren und behandeln. Hierzu bereiten wir Sie auf die staatliche Prüfung zur Zulassung zum Heilpraktiker für Psychotherapie vor, wenn Sie noch keine psychotherapeutische Zulassung haben.

Diese Weiterbildung ragt heraus: 5 intensive Jahre systemische Weiterbildung mit diesem Curriculum haben ihren einmaligen Wert für Ihren beruflichen und persönlichen  Erfolg.

Auswahl von Lerninhalten im 1. Weiterbildungsjahr

Grundlagen des systemischen Denkens und Handelns

Konstruktivistische Wirklichkeiten / systemische Tools / Interventionstechniken (z. B. zirkuläres Fragen, weitere Frage-Interventionen, paradoxe Interventionen) / Nutzung von Metaphern / Genogrammarbeit I / etc.

Dynamik und Verlauf von Beratungsprozessen

Auftragsklärung / Hypothesenbildung / Methoden der Erkenntnisgewinnung / Einstellungen und Einstellungsänderungen / lösungsorientierte Gesprächsführung / Kommunikationsanalyse aus systemischer Sicht / Schlussintervention / etc.

Lösungs- und Ressourcenorientierung in der Beratung

Zielfindung / Zielkonkretisierung / Leitlinien der hypothetischen Lösungen / Fragen nach Ausnahmen / Arbeit mit Wundern / Paradoxe Interventionen / Umdeutungen / Diagnosekonzepte zur Persönlichkeit I / Beratung mit lösungsorientierten Methoden / der psychologische Berater als Schatzsucher / Unterstützung der Klienten, ihre eigenen Fähigkeiten zu gebrauchen / etc.

Psychologische und soziale Grundlagen I

Psychologie der Wahrnehmung / Affekte, Gefühle, Empfindungen, Stimmungen / Bewusstes und Unbewusstes / Entwicklungspsychologie / Charakterkunde / soziale Verhaltensmotive / Grundlagen der Kommunikations-Psychologie I / Kommunikation und Interaktion / Intelligenz / Gedächtnis / etc.

Einführung in weitere beraterische und therapeutische Methoden und Ansätze

  • Psychoanalyse und die wesentlichen Theorien von Sigmund Freud
  • Analytische Psychologie und das kollektive Unbewusste (C. G. Jung)
  • Individualpsychologie (A. Adler)
  • Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie (Carl Rogers)

Auswahl weiterer Themen

  • Einführung in wichtige beraterische und therapeutische Konzepte
  • Ethische Fragestellungen im Zusammenhang mit systemischem Vorgehen
  • Die Beratungspraxis
  • Abgrenzung der psychologischen Beratung von der Psychotherapie

Auswahl von Lerninhalten im 2. Weiterbildungsjahr

Grundhaltungen und Grundlagen

Welcher Beziehungstyp bin ich, und welches Menschenbild habe ich? / Grundlagen des systemischen Denkens und Handelns im Coaching / Möglichkeiten und Grenzen als interner oder externer Coach / Wandel, Beschleunigung und Entschleunigung etc.

Klassische Techniken in der systemischen Arbeit

Analyse von Teamstrukturen, Regeln, Grenzen, Rollen und Identitäten / Teamentwicklung nach Zielen und Rollen optimieren / Einzel- und Teamlösungen implementieren: der Übergang von der Analyse zur Handlungsebene / Ressourcenorientierung und systemisch-lösungsfokussierte Interventionsstrategien / Engpass- und Problemanalyse (Ist-Soll-Diskrepanzen) / Ziele und Visionen / Arbeiten mit dem Reflecting Team etc.

Auswahl weiterer Themen und Techniken

Grundlagen der Kommunikations-Psychologie II / Themenzentrierte Interaktion / Arbeit mit Glaubenssätzen / Komplexitätsreduzierung und Problemverflüssigung / Diagnosekonzepte zur Persönlichkeit II (u. a. Selbstbild, Fremdbild, Leitbild) / Umgang mit Antreiber-Dynamiken / Zwickmühlenlogik und Dilemmata-Konstellationen / Time Line / Systemvisualisierung und -diagnose: Beziehungsbilder und Aufstellungen als Grundlage lösungsorientierter Neuorganisation / Selbstorganisationsprozesse: Zeit, Stress, Krisen und Konflikte / Modelle der Transaktionsanalyse / Situationsmodell / Ressourcentransfer / Gesprächsführungstechniken / Phasen der Veränderung / Kognitive Umstrukturierung / etc.

Erweiterung des psychologischen Grundlagenwissens – Psychologische Grundlagen II

  • Psychologie von Gruppen / angewandte Gruppendynamik
  • Sozialpsychologie
  • Lernpsychologie
  • Einstellungen und Einstellungsänderungen

Einführung in weitere beraterische und therapeutische Methoden und Ansätze

  • Behaviorismus
  • Sozial-kognitive Lerntheorien
  • Verhaltenstherapie

Auswahl von Lerninhalten im 3. Weiterbildungsjahr (1. Halbjahr)

Übersicht:
Die Therapeutenpersönlichkeit
Selbsterfahrungen mit Blick auf systemische Therapiesitzungen
Therapie und Supervisionslernen vor dem Hintergrund der individuellen Therapeuten-Persönlichkeitsstruktur

Das ausführlicher gefasste Curriculum wird  im Monat Februar 2017 hier veröffentlicht.

Auswahl von Lerninhalten im 3. Weiterbildungsjahr (2. Halbjahr)

Kernpunkte sind:

  1. Mediation als zukunftsweisendes Instrument der friedvollen Konfliktlösung
  2. Konfliktlösungsmodelle / Niederlagenloses Streiten / Keiner-ist-Verlierer-Lösungen / WIN-WIN
  3. Modelle der gewaltfreien Kommunikation (bewährte philosophische und praktische Ansätze aus verschiedenen Kulturen und der Ansatz nach M. Rosenberg)
  4. Mediator – Training

Grundhaltungen und Grundlagen

Definition, Merkmale, Grenzen und Rolle des Mediators / Systemischer Blickwinkel und Grundlagen / Typische Phasen eines Mediationsverlaufs / Mediationstechniken und -fähigkeiten / Einführung in spannungslösende Techniken und Arbeitsweisen / Verhandlungsmethoden und -lösungen in verschiedenen Anwendungsbereichen

Konfliktmanagement

Konfliktsituationen und Konfliktarten / Ursachen und Funktionen von Konflikten / Konfliktanalyse / Konfliktmoderation / Die in Konflikten verborgene Energie nutzen lernen / Wahrnehmung, Diagnose und Bearbeitung von Konflikten / Nach welchen Gesetzmäßigkeiten entwickeln sich Konflikte?

Auswahl weiterer Themen und Techniken

Persönliches Konfliktverhalten und Auswirkungen / Umgang mit Grenzen bei sich und anderen / Persönlichen Ausgleich in Konflikt-, Stress- und Veränderungssituationen lernen / Persönliche Kompetenz und innere Sicherheit Stärken / Auffinden innerer Kraftquellen / Umgang mit Aggressionen, Konfrontationen und Abwehrverhalten der Konfliktpartner / Umgang mit scheinbar unlösbaren Konflikten / Die Bedeutung von Stress: Negativer und positiver Stress, individuelle Stressreaktionen und dazu passende Entspannungsverfahren

Juristische Aspekte der Mediationsarbeit

Erweiterung des psychologischen Grundlagenwissens – Psychologische Grundlagen III

  • Gesundheitspsychologie
  • Stress und Stressmanagement
  • Konfliktpsychologie

Einführung in weitere beraterische und therapeutische Methoden und Ansätze

  • Neurolinguistisches Programmieren (NLP)
  • Autogenes Training
  • Psychodrama

Auswahl von Lerninhalten im 4. Weiterbildungsjahr

Schwerpunkte sind

  • Beziehungsgrundlagen
  • Ordnungen und Elemente von Beziehungen
  • Beziehungsgestaltung (Haltungen, Methoden, Techniken)

Fundamente des Menschseins

Wurzeln menschlichen Glücks / Lebenslinien / individueller und kollektiver Schicksalsrahmen / etc.

Beziehungsgrundlagen: Beziehungen und Beziehungsnetze verstehen

Beziehungsnetz, Beziehungsbaum, Beziehungskreise / Analyse von Beziehungserfolgsfaktoren / Integrale Genogramm- und Biografieanalyse: Strukturen von Beziehungssystemen und ihre Interaktionsmuster / Kommunikationsanalyse von Beziehungen / Analyse der Körpersprache / Wahrnehmungsschulung: Der diagnostische Blick / etc.

Ordnungen und Elemente von Beziehungen

Grundfaktoren von Beziehungen: Transgenerationale, gegenwartsbezogene, biografische, familiäre und sonstige Faktoren / Nähe und Distanz / Geben und Nehmen / Unsichtbare Bindungen / Loyalitäten / Schuld- und Gerechtigkeitskonten / Der Index-Klient und seine Rolle als Symptomträger / Verdeckte Aufträge / Allianzen, Traditionen und Geheimnisse eines Beziehungssystems / Überlieferungstriaden und das Prinzip der Delegation / Familienregeln / Arbeit am Selbstwert /Beziehungsstörungen des I., II. und des III. Grades / Pathologische Beziehungsstörungen / etc.

Beziehungsgestaltung: Ansätze, Methoden, Instrumente, Interventionen

Lösungskonzepte für Beziehungen / Ressourcen der Familie / Geschwisterkonstellationen / / Wachstumsorientierte Familientherapie nach Virginia Satir: Skulpturarbeit, Familienrekonstruktionen mit Diagnostik und beziehungstherapeutischen Interventionen, Kommunikationstypen u. a. m. / Familienlandkarte / etc.

Besondere Beziehungskonstellationen

Ein-Elternteil-, Stiefeltern- und zusammengesetzte Familien / Paardynamiken und Paartherapie / Co-Abhängigkeit / etc.

Berufsrechtliche Aspekte und Rahmenbedingen in der Beziehungstherapie

Erweiterung des psychologischen Grundlagenwissens – Psychologische Grundlagen IV:

  • Systemtheorie
  • Trauma-Modelle

Einführung in weitere beraterische und therapeutische Methoden und Ansätze

  • Gestalttherapie/ Gestaltberatung/Gestaltpädagogik
  • Atemtherapie

Auswahl von Lerninhalten im 5. Weiterbildungsjahr (2. Halbjahr) in der Vorbereitung zur Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie

Wenn Sie noch keine heilkundliche Zulassung für Psychotherapie haben, vermitteln wir Ihnen im 5. Weiterbildungsjahr ein umfangreiches psychopathologisches Wissen und die Vorbereitung zur Zulassung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.

Sie lernen

  • die Grundlagen der psychologischen Diagnostik beherrschen,
  • einen umfassenden Überblick über die wichtigsten psychotherapeutischen Methoden,
  • psychisch determinierte Erkrankungen von organisch (körperlich) verursachten Erkrankungen abzugrenzen,
  • einschlägige Gesetze kennen, die eine spätere Ausübung der Psychotherapie in eigener Praxis regeln und begrenzen.

Dies beinhaltet eine professionell geleitete Einführung in die Diagnostik auf Grundlage des ICD10 (F0-F9) sowie u.a. auf folgende übergeordnete Themen, die auch für die mündliche und schriftliche Heilpraktiker-Prüfung Voraussetzung sind:

  • Psychopathologie: Psychische Störungen Diagnoseschema ICD 10
  • Psychopathologischer Befund
  • Neurosen – Neurosenlehre
  • Krisenintervention
  • Psychopathologie
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Behandlungsmethoden
  • Psychiatrische Krankheitslehre
  • Affektive Störungen
  • Endogene Psychosen / Exogene Psychosen
  • Psychosomatische Störungen
  • Intelligenzminderung
  • Entwicklungsstörungen
  • Missbrauch und Abhängigkeit
  • Suizidalität
  • Berufs- und Gesetzeskunde
  • Kinderpsychiatrie / Jugendpsychiatrie
  • Psychopharmaka
  • Drogen- und Medikamentenabhängigkeit
  • Amtsärztliche Prüfungsfragen

Struktur und Umfang

Der Aufbau der Weiterbildung zum systemischen psychologischen Beziehungs- und Familientherapeuten ist in ein- und mehrtägige Seminare unterteilt. Sie wird durch zusätzliche begleitende Maßnahmen erweitert wie z. B. Studienbriefe, Fall-, Übungs- und Vertiefungsunterlagen, Peergroup. Es gibt die Möglichkeit von freiwilligen Prüfungen, die dann zertifiziert werden.

Die 4,5 Weiterbildungsjahre sind so aufgebaut, dass trotz des anspruchsvollen Niveaus, der Tiefe und Breite des Wissens und der Praxis, diese sehr gut neben Beruf und zum Privatleben absolviert werden kann.

Umfang: ca. 4,5 Jahre

32 x Samstag von 9.30 – 18 Uhr
5 x Wochenende (Samstag, Sonntag)
2 x Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag)
18 x Studienbriefe (psychologisches und fachspezifisches Hintergrundwissen)
6 x Fall-, Übungs- und Vertiefungsunterlagen
24 x    Peergroup-Treffen (mind. 6 x pro Jahr)
10 x    Einzelsitzungen: Persönlichkeitsklärung**

20 x 3 Std. Psychopathologie
Wahrnehmungsschulung Systemaufstellungen*
1 x Zwischenabschlussarbeit* nach 1. Jahr
1 x Zwischenabschlussarbeit* nach dem 2. Jahr
1 x Zwischenabschlussarbeit* nach dem 3. Jahr
1 x Abschlussarbeit nach dem 4. Jahr (Hierfür stehen nach Abschluss noch weitere 6 Monate zur Verfügung, die nach Absprache verlängert werden können.)
Literaturkreis* (Eine Teilnahme wird mitzertifiziert.)

+ Literaturstudium je nach persönlichem Interesse und Möglichkeiten

* optional

** Weshalb wird Persönlichkeitsklärung für systemische Beziehungs- und Familientherapeuten erwartet?
Jeder Mensch hat blinde Flecken. Dort liegen die Themen, die man bei sich nicht sieht und über die man immer wieder stolpert. Qualifizierte systemische psychologische Beziehungs- und Familientherapeuten bemühen sich systematisch um Persönlichkeitsklärung und Persönlichkeitswachstum. Damit werden sie klarer für sich und können anderen freier helfen. Wir empfehlen, während der ersten drei Weiterbildungsjahre diesen Klärungsprozess durchzuführen. Im 4. Weiterbildungsjahr sind 10 Einzelsitzungen Persönlichkeitsklärung bei einem der zugelassen HISL-Lehrtrainer verpflichtend. Diese Einzelsitzungen sind nicht in den Lehrgangsgebühren enthalten und werden mit dem jeweiligen Lehrtrainer abgerechnet.

Zielgruppe

Unsere Weiterbildung vermittelt umfangreiche professionelle Fähigkeiten eines systemischen psychologischen Beziehungs- und Familientherapeuten für

  • Menschen aus psychologischen, sozialen, heilenden und helfenden Berufen.
  • Menschen, die in Organisationen und Firmen mit Führungs- und/ oder Projektaufgaben betraut sind.
  • Quereinsteiger aus anderen Berufen mit Erfahrungen in den o. g. Arbeitsfeldern.
  • Berater oder Helfer, die ihre beraterische Tätigkeit im selbständigen Rahmen oder institutionellen Kontext durchführen. bzw. in enger Verbindung mit Institutionen / Firmen arbeiten, z. B. Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen, Kirchen, Kliniken, Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe.
  • Menschen die Interesse an einer systemisch breit fundierten Selbstständigkeit in eigener Praxis haben.

Abschluss

Sie haben Ihr Ziel erreicht.

Als erfolgreicher Teilnehmer erhalten Sie zum Abschluss ein Zertifikat „Systemischer psychologischer Beziehungs- und Familientherapeut (HISL)“ mit dem Hinweis: „… hat die staatliche Überprüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie erfolgreich bestanden“ oder mit bestandener freiwilliger praktischer Prüfung „Geprüfter systemischer psychologischer Beziehungs- und Familientherapeut (HISL)“

Weitere Zusatzqualifizierungen

Während der 4,5 jährigen Weiterbildung zum systemischen psychologischen Beziehungs- und Familientherapeuten können Sie durch drei freiwillige Leistungen erweiterte Qualifikationen erwerben, die sich in zusätzlichen Zertifikaten abbilden:

Nach jedem Weiterbildungsjahr können Sie freiwillig eine Hausarbeit schreiben. So haben Sie die Möglichkeit in 4,5 Jahren drei zusätzliche Zertifikate zu erwerben:
„Systemischer psychologischer Berater HISL“ (nach dem 1. Jahr)
„Systemischer psychologischer Coach HISL“ (nach dem 2. Jahr)
„Systemischer psychologischer Mediator HISL“ (nach dem 3. Jahr)

Durch optionale Teilnahme an entsprechenden Prüfungen können Sie alle Zertifikate erweitern und ergänzen, wie zum Beispiel „Geprüfter systemischer psychologischer Mediator HISL“.

Alle Termine

Die nächste Weiterbildung Systemischer psychologscher Beziehungs- und Familientherapeut in Hamburg beginnt am 30. September 2017.

Termine 1. Jahr: 30.09.-01.10.2017 / 04.11.2017 / 16.12.2017 / 27.-28.01.2018/ 24.02.2018/ 24.03.2018/ 21.04.2018/ 12.-13.05.2018
Ein Einstieg ist bis zum 3. Termin möglich.

Termine 2. Jahr: Die Termine für das Jahr 2018 werden im September 2017 bekanntgegeben

Termine 3. Jahr: Die Termine für das Jahr 2019 werden im September 2018 bekanntgegeben

Termine 4. Jahr: Die Termine für das Jahr 2020 werden im September 2019 bekanntgegeben

Freiwilliges Repetitorium und Prüfungsseminar nach dem 1. Jahr
25. März 2018

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar nach dem 2. Jahr
Termin wird im September 2018 bekanntgegeben.

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar nach dem 3. Jahr
Termin wird im September 2019 bekanntgegeben.

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar nach dem 4. Jahr
Termin wird im September 2020 bekanntgegeben.

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar mit therapeutischem Falltraining nach Abschluss der Weiterbildung. Dies ist gleichzeitig eine erweiterte Möglichkeit der Vorbereitung für die amtsärztliche Prüfung zum Heilpraktiker für Psychotherapie.
Termin wird im September 2020 bekanntgegeben.

Preise

Ihre Weiterbildung zum systemischen psychologischen Beziehungs- und Familientherapeuten mit Vorbereitungskurs auf die staatliche Prüfung Heilpraktiker für Psychotherapie*

11.965-, €

9.572,- €mit HISL-Scheck

Teilzahlung nach Vereinbarung möglich:

500,- € Anzahlung vier Wochen vor Beginn
+ 500,- €  Einmalzahlung vor Beginn des 2. Jahres
+ 500,- €  Einmalzahlung vor Beginn des 3. Jahres
+ 500,- €  Einmalzahlung vor Beginn des 4. Jahres
+ 60 Raten à 133,- € = 9.980,- €

* Wenn Sie bereits eine heilkundliche Zulassung für Psychotherapie haben, dann brauchen Sie diesen Weiterbildungsabschnitt nicht zu absolvieren und nicht zu bezahlen. Sprechen Sie uns an.

Freiwilliges Repetitorium und Prüfungsseminar nach dem 1. Jahr
380,- €

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar nach dem 2. Jahr
450,- €

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar nach dem 3. Jahr
450,- €

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar nach dem 4. Jahr
450,- €

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar mit therapeutischem Falltraining nach Abschluss der Weiterbildung
450,- €

Aufbau-Möglichkeiten

Sie halten das Zertifikat als Systemischer psychologischer Beziehungs- und Familientherapeut in den Händen. Seit 4,5 Jahren lernen Sie und wenden das Gelernte auch schon in Ihrer Berufs- und Lebenspraxis an.

Wenn Sie sich noch weiter spezialisieren oder aufbauend qualifizieren möchten, haben sie hierzu weitere Möglichkeiten am HISL:

Ihre Vorteile:

  • Finanzielle Gutschrift: Ihre früheren Lehrgänge am HISL können angerechnet werden. Sprechen Sie uns an!
  • Mit fortgesetzter, aufbauender Weiterbildung am HISL erhalten Sie als Inhaber des HISL-Schecks einen Preisvorteil von 20%
  • Weiterqualifikation in verschiedenen systemischen Fachgebieten
  • Lebendiges Lernen von erfahrenen Trainern und Dozenten

Das sagen Teilnehmer

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