Systemischer Mediator

Ihre Kurz-Weiterbildung in Hamburg

SYSTEMISCHE Mediation

Berufliche Fortbildung mit Zukunft

  • Termine & Dauer

    Nächster Termin: Sa. 22.4.2017, Dauer: 1 Jahr Freie Plätze vorhanden

    Alternativ: Aus- und Weiterbildung, Dauer: 2 Jahre

  • Unterricht

    >80% Praxisanteil, 12-18 Teilnehmer

  • Besonderheiten

    • Studienbriefe, Fall-, Übungs- und Vertiefungsunterlagen und Peergroups
    • optional: freiwillige Prüfung, Systemaufstellungen und Literaturkreis
  • Preise

    2.880,- €  inkl. MwSt. mit HISL-Scheck

    3.660,- €  inkl. MwSt. ohne HISL-Scheck

Die berufsbegleitende Mediator-Ausbildung in Hamburg ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Erweiterung Ihres Fachwissens und Ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Diese 1 jährige Kurz-Weiterbildung spricht vor allem Menschen an,

  • die im Feld der Beratung und des Coachings bereits berufliche Erfahrungen mitbringen.
  • denen die systemischen Grundtechniken und Haltungen in Theorie und Anwendung bekannt sind.
  • die in nur einem Jahr einen konsequenten Schritt in Ihre erfolgreichere berufliche Zukunft tun wollen.

Seit über 16 Jahren verfügt wir über Erfahrung in der berufsbegleitenden Weiterbildung. Unsere systemische Mediator-Ausbildung in Hamburg ist Ihr Einstieg in ein spannendes und abwechslungsreiches Berufsfeld mit vielen Zukunftsperspektiven.

Was bedeutet systemisch?

Systemisches Denken und Handeln

  • erfasst komplexe Wechselwirkungen
  • berücksichtigt verschiedene Umweltkontexte
  • gestaltet die Zukunft offen und unvoreingenommen
  • führt zu integrierten Lösungen

Ein wissenschaftlich anerkanntes Beratungs- und Therapieverfahren

Was macht ein systemischer Mediator?

Ein systemischer Mediator führt Mediation als ein Verfahren der gewaltfreien und konstruktiven Beilegung eines Konfliktes durch. Die Kunst der Mediation ist es, dass der Mediator als neutrale dritte Person die Konfliktparteien in einem strukturierten und mehrstufigen Prozess zu einer von ihnen entwickelten einvernehmlichen Lösung leitet. Dabei sorgt er dafür, dass die Bedürfnisse und Interessen der Konfliktparteien berücksichtigt werden.

Teil der Mediationskunst ist es, dass der Mediator für eine stimmige und angenehme Art des Mitteilens von Wirklichkeiten und Gefühlen sorgt. Dabei unterstützt er das gegenseitige Zuhören in einer vertrauensfördernden Atmosphäre. Die erreichten Mediationslösungen sind win/win Lösungen.

Die Bundesregierung hat ein Gesetz zur Förderung der Mediation verabschiedet, wonach streitende Bürger eine außergerichtliche Einigung suchen sollen, um die Gerichte zu entlasten. Das bedeutet, dass Mediation bereits dann sinnvoll ist, wenn Konflikte entstehen und zu eskalieren drohen.

Typische Tätigkeitsgebiete eines Mediators sind:

  • Konflikte in Partnerschaft und Ehe
  • Trennung nach gescheiterter Beziehung
  • familiäre Konflikte
  • Berufs- und Organisationskonflikte
  • Gruppenkonflikte (Organisationen, Firmen)
  • Konflikte unter Freunden und Nachbarn
  • Opfer-Täter-Ausgleich
  • Ärger mit Mitarbeitern oder dem Chef
  • Zoff innerhalb eines Teams
  • unterschiedliche Vorstellungen darüber, wer was zu entscheiden hat

All das sind Themen, die oft keine Rechtsvorschriften und Gesetze berühren, trotzdem aber Energie und Kraft verbrauchen. Wenn diese Konflikte ungelöst bleiben, dann vergiften sie das Klima.

So stehen Sie nach der Mediator-Ausbildung an unserem Institut in Hamburg Menschen bei, die in ihrem Privat- oder Berufsleben in eine Auseinandersetzung geraten sind. Sie unterstützen Ihre Klienten dabei, gute außergerichtliche Lösungen zu finden, bei denen alle Beteiligten gewinnen.

Was bedeutet das für Sie?

Lehrgangsinhalte

Sie lernen in dieser Kurz-Weiterbildung zum systemischen Mediator Kompetenzen in systemischer Haltung, Theorie und Methodik, die Sie benötigen, um in den verschiedensten Kontexten der Konfliktlösungsarbeit professionelle Mediation anbieten zu können. Dabei vermitteln wir die Inhalte mit einem hohen Praxis- und Übungsanteil, da dieser Ihre Kompetenzentwicklung in besonderer Weise fördert.

Auswahl von Lerninhalten:

1. Systemische Grundlagen

Sie haben bereits systemische Vorerfahrungen. Deshalb vermitteln wir in dieser einjährigen Kurz-Weiterbildung zum systemischen Mediator nur einen Teil der systemischen Grundlagen. Dieser Teil umfasst etwa 25% unseres Curriculums „Systemisches Denkens und Handeln“.

2. Systemische Mediation

Kernpunkte sind:

  1. Mediation als zukunftsweisendes Instrument der friedvollen Konfliktlösung
  2. Konfliktlösungsmodelle / Niederlagenloses Streiten / Keiner-ist-Verlierer-Lösungen / WIN-WIN
  3. Modelle der gewaltfreien Kommunikation (bewährte philosophische und praktische Ansätze aus verschiedenen Kulturen und der Ansatz nach M. Rosenberg)
  4. Mediator – Training

Grundhaltungen und Grundlagen

Definition, Merkmale, Grenzen und Rolle des Mediators / Systemischer Blickwinkel und Grundlagen / Typische Phasen eines Mediationsverlaufs / Mediationstechniken und -fähigkeiten / Einführung in spannungslösende Techniken und Arbeitsweisen / Verhandlungsmethoden und -lösungen in verschiedenen Anwendungsbereichen

Konfliktmanagement

Konfliktsituationen und Konfliktarten / Ursachen und Funktionen von Konflikten / Konfliktanalyse / Konfliktmoderation / Die in Konflikten verborgene Energie nutzen lernen / Wahrnehmung, Diagnose und Bearbeitung von Konflikten / Nach welchen Gesetzmäßigkeiten entwickeln sich Konflikte?

Auswahl weiterer Themen und Techniken

Persönliches Konfliktverhalten und Auswirkungen / Umgang mit Grenzen bei sich und anderen / Persönlichen Ausgleich in Konflikt-, Stress- und Veränderungssituationen lernen / Persönliche Kompetenz und innere Sicherheit Stärken / Auffinden innerer Kraftquellen / Umgang mit Aggressionen, Konfrontationen und Abwehrverhalten der Konfliktpartner / Umgang mit scheinbar unlösbaren Konflikten / Die Bedeutung von Stress: Negativer und positiver Stress, individuelle Stressreaktionen und dazu passende Entspannungsverfahren

Juristische Aspekte der Mediationsarbeit

Erweiterung des psychologischen Grundlagenwissens

  • Gesundheitspsychologie
  • Stress und Stressmanagement
  • Konfliktpsychologie

Einführung in beraterische und therapeutische Methoden und Ansätze

  • Neurolinguistisches Programmieren (NLP)
  • Autogenes Training
  • Psychodrama

Struktur und Umfang

Der Aufbau der Weiterbildung zum systemischen Mediator ist in Vorlaufmaterialien „systemische Grundlagen“, die wir Ihnen vor Beginn zusenden, in 9 Seminartage sowie ein Abschlusswochenende unterteilt. Zusätzliche begleitende Maßnahmen erweitern das lebendige Lernen, wie z.B. Studienbriefe, Fall-, Übungs- und Vertiefungsunterlagen, Peergroup sowie die Möglichkeit von freiwilligen Prüfungen, die dann zertifiziert werden. Diese Weiterbildung kann sehr gut nebenberuflich bzw. parallel zum privaten Alltag absolviert werden.

Umfang: 1 Jahr

9 x Samstag von 9.30 – 18 Uhr
1 x Wochenende (Samstag + Sonntag)
4 x Studienbriefe (systemisches und fachspezifisches Hintergrundwissen)
4 x Fall- Übungs- und Vertiefungsunterlagen (Grundlagen in systemischen Denken und Handeln)
6-8 x Peergroup-Treffen (mind. 6 x pro Jahr)
Wahrnehmungsschulung Systemaufstellungen*
1 x Abschlussarbeit (Hierfür stehen nach Abschluss noch weitere 6 Monate zur Verfügung, die nach Absprache verlängert werden können.)

Eine Teilnahme am Literaturkreis*  (wird mitzertifiziert)

+ Literaturstudium je nach persönlichem Interesse und Möglichkeiten

* optional

Leistungsangebot Systemischer-psychologischer Mediator oder Coach

Einzelsitzungen zur Persönlichkeitsklärung

Diese sind für alle systemischen Beraterlehrgänge und Therapielehrgänge empfohlen, teilweise vorgeschrieben.

Jeder Mensch hat blinde Flecken. Dort liegen die Themen, die man bei sich nicht sieht und über die man immer wieder stolpert. Es gibt viele Helfer, die trotz guten Fachwissens hilflos sind, weil sie Kosten und Mühe gescheut haben, ihre blinden Flecken anzuschauen und zu klären. Ziel ist es, Klarheit zu gewinnen, um selbst freier zu werden und anderen Menschen effektiver helfen zu können. Wir empfehlen, während der systemischen Weiterbildung diesen Klärungsprozess bei HISL-Lehrtrainern  durchzuführen. 10 Einzelsitzungen sind pro Jahr empfohlen.

Zielgruppe

Der systemische Mediator kann in vielen Berufsfeldern, in denen Konflikte zwischen Menschen und Organisationen auftreten, erfolgreich wirksam werden. Deshalb eignet er sich auch für Interessenten aus den verschiedensten Berufsfeldern:

  1. Menschen die in Organisationen und Firmen mit Führungs- und/oder Projektaufgaben betraut sind.
  2. Menschen aus psychologischen, sozialen, heilenden und helfenden Berufen
  3. Berater oder Helfer, die ihre beraterische Tätigkeit im selbständigen Rahmen oder institutionellen Kontext durchführen bzw. in enger Verbindung mit Institutionen / Firmen arbeiten, z. B. Kindergärten, Schulen, Beratungsstellen, Kirchen, Kliniken, Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe.
  4. Quereinsteiger aus anderen Berufen mit Erfahrungen in den o. g. Arbeitsfeldern.

Abschluss

Sie haben Ihr Ziel erreicht.

Als erfolgreicher Teilnehmer erhalten Sie zum Abschluss ein Zertifikat „Systemischer Mediator (HISL)“.

Nach der einjährigen Mediator-Ausbildung in Hamburg können Sie durch eine freiwillige Leistung eine erweiterte Qualifikationen erwerben: Mit bestandener, praktischer Prüfung erhalten Sie das Zertifikat „Geprüfter systemischer Mediator (HISL)“.

Alle Termine

Nächster Beginn der Weiterbildung Systemischer Mediator in Hamburg ist am 22. April 2017.

Termine 2017: 22.04.2017 / 13.05.2017 / 24.06.2017 / 22.07.2017 / 16.09.2017 / 21.10.2017 / 18.11.2017 / 09.12.2017 / 20.01.2018 / 17.-18.02.2018
Ein Einstieg ist bis zum 3. Termin möglich.

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar nach Abschluss
Termin wird im September 2017 bekanntgegeben.

Preise

Ihre Weiterbildung zum systemischen Mediator

3.660,- € inkl. MwSt.

2.880,- € inkl. MwSt. mit HISL-Scheck

Teilzahlung nach Vereinbarung möglich:
500,- € Anzahlung vier Wochen vor Beginn
+ 18 Raten à 138,- € = 2984,- €

Freiwilliges Supervisions- und Prüfungsseminar nach Abschluss
450,- € inkl. MwSt.

Aufbau-Möglichkeiten

Sie halten das Zertifikat als Systemischer Mediator in den Händen und haben bereits umfangreiches Wissen und praktische Erfahrungen der systemischen Mediation erworben.

Ihre Möglichkeiten am HISL sind vielfältig. Sie können sich in verschiedenen Fachgebieten der systemischen Beratung und Therapie weiterbilden und spezialisieren:

Ihre Vorteile:

  • Finanzielle Gutschrift: Ihre früheren Lehrgänge am HISL können angerechnet werden. Sprechen Sie uns an!
  • Mit fortgesetzter, aufbauender Weiterbildung am HISL erhalten Sie als Inhaber des HISL-Schecks einen Preisvorteil von 20%
  • Weiterqualifikation in verschiedenen systemischen Fachgebieten
  • Lebendiges Lernen von erfahrenen Trainern und Dozenten

Das sagen Teilnehmer

„Dank der systemischen psychologischen Mediationsausbildung und der Unterstützung der Trainer am HISL konnte ich bereits nach der Hälfte der Ausbildung meinen ersten erfolgreichen Mediationsfall meistern. Nach Abschluss habe ich neben meiner Rechtsanwaltskanzlei meine eigene Mediationsfirma gegründet. Heute arbeite ich mit Versicherungskonzernen und beschäftige über 15 freie Mediatoren.“

Sabine Roselt

Rechtsanwältin in eigener Kanzlei, Inhaberin der Firma Mediation First

„Die systemische Ausbildung am HISL hat mir sehr gut gefallen und mich in meinem beruflichen, aber auch privaten Handeln weitergebracht. Die systemische humanistische Haltung wurde vorgelebt und sie hat für meine praktische Arbeit eine große Bedeutung bekommen. Es war für mich eine Bereicherung, anspruchsvolle Prozesse und neue Tools kennen zu lernen und in Übungen auszuprobieren. Dieses „lebendige“ Lernen hat das Aufnehmen und Verinnerlichen der Lehrinhalte sehr leicht gemacht; und das führte zu ganz neuen Lösungswegen.“

Matthias Tann

Dipl-Ing. agr., Geprüfter systemischer Coach und systemischer Mediator, spezialisiert auf komplexe Mediationen (Unternehmensnachfolge und Erbstreitigkeiten bei Familienunternehmen)

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