Der Erfolg einer nebenberuflichen systemischen Aus- und Weiterbildung hängt maßgeblich von diesen 4 Fragen ab, die Sie sich vor Beginn stellen sollten!

Eine Frau steht nachdenklich vor einem blauen Hintergrund mit Fragezeichen, umgeben von Textfeldern über Ziele, Ausbildung, Qualifikationen und persönliche Umstände.

1. Frage: Was ist mein Ziel? Was will ich mit einer berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung erreichen?

Wenn man die Idee im Kopf hat, sich neben dem Beruf weiterzubilden, verbindet man im Allgemeinen damit folgende Ziele: 

  • Berufliche Ziele: Karriereaufstieg, Gehaltssteigerung, Spezialisierung, Neuorientierung, Arbeitsplatz sichern
  • Persönliche Ziele: persönliche Weiterentwicklung, Selbstverwirklichung, Netzwerkaufbau, mehr Flexibilität im Berufsleben, gelingende Beziehungsgestaltung im Familien- und Freundeskreis
  • Langfristige Ziele: Vorbereitung auf Selbständigkeit, akademischen Abschluss nachholen, Anpassung an technologische Entwicklungen

In verschiedenen Kontexten kann Ihnen eine abgeschlossene systemischen Aus- und Weiterbildung dazu verhelfen:

Berufliche ZielePersönliche ZieleLangfristige Ziele
Erweiterung der Beratungskompetenz
– professionelle Gesprächsführung
– Arbeit mit systemischen Fragetechniken
– Umgang mit komplexen sozialen Dynamiken
Entwicklung einer systemischen Haltung
– Ressourcen- und lösungsorientiertes Denken
– Perspektiv­wechsel und Mehrperspektivität
– Verständnis von Wechsel­wirkungen in sozialen Systemen
Nachhaltige Wirksamkeit im eigenen Beruf
– Weniger „Reparaturdenken“, mehr Ressourcen­­orientierung
– Stärkere Eigen­verantwortung der Klient:innen fördern
– Langfristig tragfähige Lösungen entwickeln
Qualifikation für neue Rollen
– Tätigkeit als Coach, Berater:in oder Supervisor:in
– Erweiterung des Aufgabenfeldes (z. B. Fallberatung, Teamentwicklung)
– Zusatzqualifikation für pädagogische, soziale oder therapeutische Berufe
Persönliche Reifung und Selbsterfahrung
– Reflexion eigener Muster und Prägungen
– Stärkung der Selbstwahrnehmung
– Klarere Rollendefinition im beruflichen Kontext
Arbeit in komplexen Organisationen
– Begleitung von Veränderungs­prozessen
– Organisations­entwicklung
– Kultur- und Teamarbeit
Führungs­­kompetenzen verbessern
– Systemisches Führen von Teams
– Lösungsorientierte Mitarbeitergespräche
– Konfliktmoderation und Change-Begleitung
Verbesserung der Kommunikations­fähigkeit
– Aktives Zuhören
– Zirkuläres Fragen
– Wertschätzende und klare Kommunikation
Professionalisierung im psychosozialen Umfeld
Selbstständigkeit oder Nebentätigkeit
– Aufbau einer eigenen Coaching- oder Beratungspraxis
– Erweiterung des bestehenden Angebots
Souveräner Umgang mit Konflikten
– Deeskalation
– Allparteilichkeit
– Lösungsorientierte Interventionen

Tipp:
Wenn Sie Ihr Ziel immer vor Augen haben, halten Sie Ihre Motivation auch über einen längeren Zeitraum aufrecht!

2. Frage: Welche systemische Ausbildung bzw. Weiterbildung hilft mir dabei, mein Ziel zu erreichen?

Es gibt viele Anbieter, die systemische Weiterbildungen anbieten. Speziell am Hamburger Institut für systemische Lösungen (HISL) erwartet Sie ein vielfältiges Weiterbildungsangebot, das unterschiedliche fachliche Schwerpunkte und Entwicklungswege abdeckt:

Flussdiagramm der verschiedenen systemisch-psychologischen Aus- und Weiterbildungsprogramme am HISL, unterteilt in Hauptkategorien und deren jeweilige Dauer.

Schauen Sie selbst, mit welcher Aus- und Weiterbildung Sie am ehesten das erreichen können, was Sie sich vorgenommen haben. Wenn Sie noch keine Vorerfahrungen mitbringen, sind Sie bei uns genau richtig. 

Unsere Ausbildungen beginnen bei den grundlegenden Basiskompetenzen und führen Sie Schritt für Schritt in die zentralen Inhalte und Methoden ein. So erwerben Sie ein solides Fundament, auf dem Sie anschließend weitere Qualifikationen und Spezialisierungen am HISL aufbauen können.

Auch wenn Sie bereits Erfahrungen mitbringen, bietet Ihnen unser Angebot die Möglichkeit, Ihr Wissen zu vertiefen, neue Perspektiven kennenzulernen und Ihre Kompetenzen gezielt fachlich zu erweitern.

Tipp:
Mit einem persönlichen Beratungsgespräch und Infoabenden helfen wir vom HISL Ihnen bei allen Fragen gern weiter.

Bonustipp:
Falls Sie sich eher für Fernlehrgänge interessieren, bieten wir sowohl den systemisch psychologischen Berater als auch den systemischen Coach als einjährigen Fernlehrgang an.

3. Frage: Bringe ich alle schulischen, technischen und persönlichen Voraussetzungen mit, um eine systemische Aus- und Weiterbildung zu beginnen?

Schulische Voraussetzungen

Die schulischen Voraussetzungen legt jeder Bildungsträger individuell fest. Am HISL beispielsweise gelten folgende schulischen Voraussetzungen, um sich für eine systemische Weiterbildung anmelden zu können: 

  • Mindestalter: 23 Jahre
  • Schulabschluss: mind. Realschulabschluss
  • Ausbildung: abgeschlossene Berufsausbildung
  • Berufserfahrung: mind. 2 Jahre 
  • systemische Vorerfahrungen notwendig: nein

Wenn Sie einzelne dieser Voraussetzungen noch nicht erfüllen, sprechen Sie uns gerne an. In vielen Fällen lässt sich gemeinsam klären, welche Wege oder Zwischenschritte für Sie sinnvoll sein können.

Technische Voraussetzungen

Sofern es sich um eine Weiterbildung handelt, die sowohl online als auch in Präsenz durchgeführt wird, müssen Sie über einen funktionsfähigen Computer mit stabilem Internetzugang verfügen. Außerdem müssen Sie sicherstellen, dass Sie an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können.

Persönliche Voraussetzungen

Neben den formalen Voraussetzungen spielt vor allem die eigene Haltung eine wichtige Rolle, wenn Sie sich neben dem Beruf weiterbilden möchten. Eine systemische Aus- und Weiterbildung lebt von persönlichem Engagement, Offenheit für Entwicklung und der Bereitschaft, sich aktiv mit sich selbst und anderen auseinanderzusetzen.

Wenn Sie sich in vielen der folgenden Punkte wiederfinden, bringen Sie gute Voraussetzungen mit, um eine Weiterbildung erfolgreich zu gestalten:

  • Sie verfügen über Selbstdisziplin und können sich auch über längere Zeiträume motiviert mit Lerninhalten beschäftigen.
  • Sie arbeiten gern eigenverantwortlich und selbstständig.
  • Sie können sich gut organisieren und Prioritäten realistisch setzen.
  • Sie verfügen über Durchhaltevermögen, auch wenn berufliche oder private Belastungen zeitweise höher sind.
  • Sie haben eine stabile Lernmotivation und bleiben auch dann dran, wenn Inhalte herausfordernd werden.
  • Sie sind bereit, Neues zu lernen und bisherige Sichtweisen zu hinterfragen.
  • Sie gehen konstruktiv mit Anstrengung und Herausforderungen um.
  • Sie können mit Stress und Mehrbelastung umgehen und behalten dabei Ihre eigene Gesundheit im Blick.
  • Sie sind offen für Diskussionen, Perspektivwechsel und unterschiedliche Sichtweisen.
  • Sie tauschen sich gern mit anderen aus und bringen sich aktiv in Lern- und Arbeitsgruppen ein.
  • Sie können Feedback annehmen und für Ihre Entwicklung nutzen, auch wenn es einmal kritisch ausfällt.
  • Ihnen ist bewusst, dass eine Weiterbildung Zeit und Energie erfordert und vorübergehend weniger Freizeit bedeuten kann.
  • Sie sind bereit, Ihren bisherigen Lernstil zu reflektieren und weiterzuentwickeln.
  • Sie können sich selbst realistisch einschätzen und vertrauen darauf, Ihre Ziele Schritt für Schritt zu erreichen.

Eine systemische Weiterbildung ist immer auch ein persönlicher Entwicklungsweg. Offenheit, Lernbereitschaft und die Bereitschaft zur Selbstreflexion sind deshalb oft wichtiger als Perfektion oder Vorerfahrung.

4. Frage: Was ist bei meinen derzeitigen Lebensumständen machbar?

Eine nebenberufliche Aus- oder Weiterbildung ist für viele Menschen ein bedeutender Schritt, fachlich ebenso wie persönlich. Dabei gibt es keine „perfekte“ Lebensphase, in der Lernen besonders gut gelingt. 

Menschen entscheiden sich aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen heraus für eine Weiterbildung: manche zu Beginn ihres Berufslebens, andere nach mehreren Jahren Praxiserfahrung, wieder andere in Zeiten beruflicher oder persönlicher Neuorientierung.

Entscheidend ist weniger die äußere Lebensform als vielmehr die Frage, ob im eigenen Alltag genügend Zeit, Energie und innere Bereitschaft für einen solchen Entwicklungsweg vorhanden sind. Systemische Weiterbildungen leben davon, dass Teilnehmende sich aktiv einbringen, reflektieren, üben und sich mit anderen austauschen.

Hilfreich ist daher, wenn Sie vor Beginn einer Aus- und Weiterbildung für sich klären:

  • Stehen mir ausreichend zeitliche Ressourcen zur Verfügung, um Lerninhalte zu bearbeiten, an Veranstaltungen teilzunehmen und mich zwischen den Modulen mit den Themen zu beschäftigen?
  • Kann ich die einmaligen und laufenden Kosten der Weiterbildung verlässlich tragen?
  • Habe ich in meinem persönlichen Umfeld Menschen, die mein Vorhaben unterstützen oder zumindest mittragen?

Die Teilnehmenden am HISL können Weiterbildung erfolgreich mit Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen verbinden. Mit einer realistischen Planung, guter Organisation und einer klaren inneren Entscheidung lässt sich eine Weiterbildung oft gut in den eigenen Lebensalltag integrieren.

Kosten realistisch einplanen

Neben der eigentlichen Lehrgangsgebühr – ob als monatliche Rate oder Einmalzahlung – können im Verlauf einer Weiterbildung weitere Kosten entstehen. Dazu gehören beispielsweise Ausgaben für Fachliteratur, zusätzliche Seminare oder Prüfungsgebühren

Auch organisatorische Aspekte sollten berücksichtigt werden, etwa die notwendige technische Ausstattung (z. B. Computer und stabile Internetverbindung) sowie mögliche Fahrt- und Übernachtungskosten für Präsenzveranstaltungen oder Lerntreffen.

Es lohnt sich daher, im Vorfeld einen realistischen Überblick über die entstehenden Kosten zu gewinnen.

Tipp:
Am HISL gibt es verschiedene Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung, mit denen sich der eigene Kostenaufwand reduzieren lässt.

Zeitliche Ressourcen berücksichtigen

Eine nebenberufliche Weiterbildung braucht Zeit und Aufmerksamkeit. Für die kontinuierliche Arbeit mit den Lerninhalten sollten Sie Lebenszeit einplanen, z. B. für Hausarbeiten, Praxisübungen, Lerngruppen sowie für Präsenzveranstaltungen oder Online-Seminare.

Da die Weiterbildung zusätzlich zu Ihrem bestehenden Alltag stattfindet, bedeutet sie über einen gewissen Zeitraum hinweg auch eine spürbare Mehrbelastung. Gleichzeitig erleben viele Teilnehmende diese Zeit als bereichernd, weil sie sich intensiv mit neuen Themen, Perspektiven und persönlichen Entwicklungsprozessen beschäftigen.

Tipp:
Manche Teilnehmende entscheiden sich während der Weiterbildung dafür, ihre Arbeitszeit vorübergehend etwas zu reduzieren. Wenn das nicht möglich ist, kann ein unterstützendes Umfeld – Familie, Partner:innen oder Freund:innen – sehr hilfreich sein, um Freiräume für das Lernen zu schaffen.

Soziales Netzwerk aktivieren

Besonders als Vater oder Mutter mit einem Vollzeit-Beruf ist eine Unterstützung von Familienmitgliedern und Freunden hilfreich. Weihen Sie sie deshalb frühzeitig in Ihre Pläne ein und bitten Sie um Hilfe, egal welcher Art.

Alltagstaugliche Tipps, wie Sie eine berufsbegleitende systemische Aus- und Weiterbildung dauerhaft meistern und erfolgreich abschließen

Sobald Sie sich zu Ihrer berufsbegleitenden Weiterbildung angemeldet haben, beginnt eine spannende und intensive Lernphase.

Die folgenden Tipps werden Ihnen den Start erleichtern und Sie dabei unterstützen, von Anfang an gut in den Lernprozess zu finden und Ihre Weiterbildung motiviert und engagiert bis zum Abschluss zu gestalten.

Tipps für einen guten Start

Ein strukturiertes Ablagesystem entwickeln

Überlegen Sie sich frühzeitig, wie Sie Ihre Materialien sinnvoll strukturieren – sowohl digital als auch in Papierform. Ein einfaches Prinzip kann dabei sehr hilfreich sein: Alles hat seinen Platz – und alles ist schnell wieder auffindbar.

Der Aufbau eines solchen Systems kostet anfangs etwas Zeit. Langfristig zahlt sich diese Investition jedoch aus, weil Sie wichtige Inhalte jederzeit schnell wiederfinden.

Präsenzzeiten frühzeitig einplanen

Sorgen Sie möglichst dafür, dass berufliche oder private Verpflichtungen in diesem Zeitraum gut geregelt sind. So können Sie sich während der Seminare ganz auf die Inhalte, Übungen und den Austausch mit den anderen Teilnehmenden konzentrieren.

Gut geplant ist halb gewonnen

Ein übersichtlicher Lernplan unterstützt Sie dabei, den Überblick zu behalten. Tragen Sie darin wichtige Termine aus verschiedenen Lebensbereichen ein wie berufliche Verpflichtungen, private Termine und weiterbildungsbezogene Veranstaltungen. So behalten Sie im Blick, wann welche Inhalte bearbeitet werden sollten und wo möglicherweise zeitliche Engpässe entstehen könnten.

Tipp:
Planen Sie bewusst auch Erholungsphasen ein. Gerade bei längeren Weiterbildungen ist es wichtig, regelmäßig für Ausgleich und Regeneration zu sorgen.

5 Tipps, um dauerhaft motiviert zu bleiben

Überforderung vermeiden – Unterstützung annehmen

Unterstützung kann auf unterschiedliche Art und Weise erfolgen: Vielleicht schließen Sie sich einer Lerngruppe an, um schwierige Themen gemeinsam zu bearbeiten. Vielleicht besuchen Sie zusätzliche Seminare, um einzelne Inhalte zu vertiefen. 

Manchmal besteht Unterstützung auch darin, im Alltag Entlastung zu organisieren – etwa durch Hilfe im Haushalt, durch Unterstützung im Familienalltag oder durch bewusst freigehaltene Lernzeiten.

Auch im beruflichen Kontext ist es oft sinnvoll sein, für eine gewisse Zeit zusätzliche Projekte oder Verpflichtungen zu reduzieren, um ausreichend Raum für Ihre Weiterbildung zu haben.

Prioritäten bewusst setzen

In manchen Phasen kann das bedeuten, dass andere Aktivitäten etwas in den Hintergrund treten: vielleicht verlassen Sie eine Feier früher, um am nächsten Tag konzentriert an einem Seminar teilzunehmen, oder Sie nutzen Urlaubstage für eine Hausarbeit. Solche Entscheidungen sind Teil eines Lern- und Entwicklungsprozesses.

Hilfreich ist dabei die Erinnerung: Eine Weiterbildung ist zeitlich begrenzt – und sie eröffnet neue Möglichkeiten für Ihre persönliche und berufliche Zukunft.

Behalten Sie Ihr Ziel im Blick

Wer sich für eine systemische Aus- oder Weiterbildung entscheidet, tut dies in der Regel mit einer klaren inneren Motivation: vielleicht mit dem Wunsch nach beruflicher Weiterentwicklung, nach neuen Perspektiven oder nach persönlichem Wachstum.

Gerade in intensiveren Lernphasen ist es hilfreich, sich immer wieder bewusst zu machen, warum Sie diesen Weg begonnen haben und welches Ziel Sie erreichen möchten. Diese innere Orientierung wirkt oft wie ein Kompass: Sie hilft dabei, auch in herausfordernden Momenten dranzubleiben und den eigenen Weg weiterzugehen.

Viele Menschen unterstützen sich dabei, indem sie ihre Ziele sichtbar machen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise ein Vision-Board. Dabei gestalten Sie eine Collage aus Bildern, Worten oder Symbolen, die Ihre Wünsche, Ziele und Zukunftsperspektiven ausdrücken.

Ein solcher visueller Anker erinnert im Alltag immer wieder daran, wofür Sie lernen und welche Entwicklung Sie mit Ihrer Weiterbildung anstreben.

Person, die auf einem Tisch ein Vision Board mit Fotos, motivierenden Zitaten und Notizen zusammenstellt. Eine Schere und ein Mobiltelefon liegen in der Nähe.

Perfektionismus ablegen

Wenn Sie über einen längeren Zeitraum hinweg Beruf, Familie, Freundeskreis und Weiterbildung miteinander verbinden, ist ein gewisses Maß an Gelassenheit besonders hilfreich. In dieser Phase muss nicht alles perfekt laufen. Oft reicht es völlig aus, Dinge gut und verlässlich umzusetzen, Schritt für Schritt voranzugehen und sich realistische Erwartungen zu setzen.

Gerade deshalb ist es entlastend, ggf. den eigenen Perfektionismus bewusst etwas zurückzustellen und den Fokus auf Kontinuität statt auf Perfektion zu legen.

Behalten Sie dabei auch Ihre Gesundheit im Blick. Körperliche und mentale Stabilität sind wichtige Voraussetzungen, um eine Weiterbildung langfristig erfolgreich zu absolvieren. Wer achtsam mit den eigenen Kräften umgeht, schafft die beste Grundlage, um diesen Weg nachhaltig und mit Freude zu gestalten.

Seien Sie geduldig mit sich selbst

Eine systemische Aus- oder Weiterbildung vermittelt nicht nur Fachwissen und Methoden. Sie lädt auch dazu ein, die eigene Haltung zu reflektieren und neue Perspektiven auf Menschen, Beziehungen und Prozesse zu entwickeln.

Solche Lern- und Entwicklungsprozesse entstehen nicht von heute auf morgen. Sie brauchen Zeit, Erfahrung und Übung. Deshalb ist es ganz normal, wenn sich manche Methoden oder Praxisübungen zu Beginn noch ungewohnt anfühlen oder nicht sofort leicht von der Hand gehen.

Mit zunehmender Erfahrung, durch Austausch mit anderen Teilnehmenden und durch die praktische Anwendung im Alltag wachsen viele dieser Fähigkeiten Schritt für Schritt. Geduld mit sich selbst ist dabei ein wichtiger Begleiter auf diesem Entwicklungsweg.

Tipps für effektives Lernen

Wissen in die Praxis überführen

Bei einer systemischen Ausbildung ist es sehr einfach, das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen. Alles, was Sie in einem Modul gelernt haben, können Sie im alltäglichen Leben ausprobieren. 

In einem Reflexionsjournal können Sie Ihre Erfahrungen schriftlich festhalten. 

Stellen Sie sich dazu diese 3 Fragen

  1. Was habe ich angewendet?
  2. Welche Wirkung konnte ich beobachten?
  3. Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?

Lernstrategie anpassen

Wenn Sie merken, dass Sie mit einer bestimmten Lernweise nicht optimal vorankommen, lohnt es sich, neue Strategien auszuprobieren. Gespräche mit Dozent:innen, der Austausch mit Mitlernenden oder die Mitarbeit in einer Lerngruppe geben dabei wertvolle Impulse. Unterschiedliche Perspektiven helfen dabei, Lernmethoden zu entdecken, die besser zum eigenen Stil passen.

Eine systemische Aus- und Weiterbildung am HISL eröffnet neue fachliche und persönliche Perspektiven. Viele Teilnehmende erleben, dass sie nicht nur neue Kompetenzen erwerben, sondern auch ihre Haltung, ihr Denken und ihr Handeln nachhaltig weiterentwickeln.

In unseren systemischen Aus- und Weiterbildungen, Kombi-Fernlehrgängen und Workshops lernen Sie systemisch zu denken und zu handeln. Neben fundiertem theoretischem Wissen legen wir großen Wert auf einen hohen Praxisanteil. So haben Sie die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden, Erfahrungen zu sammeln und Ihre Fähigkeiten Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.